Am 14. März ist Kommunalwahl

Wir setzen uns für Folgendes ein

Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel sehen wir als die wichtigsten Aufgaben unserer Zeit, also auch die unserer Gemeinde.

Wir möchten daher nicht nur, dass Elektromobilität stärker gefördert wird, sondern auch die Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs und der Rad- und Fußwege.

Wir haben eine gute Bahnverbindung nach Frankfurt. Allerdings ist der Zugang zu den Gleisen nicht barrierefrei und morgens fallen häufig Züge aus. Daher wollen wir uns für eine entsprechende Weichenumstellung einsetzen und für eine direkte Busverbindung vom Rodenbacher zum Hanauer Hauptbahnhof.

Außerdem möchten wir eine Ringbusverbindung zwischen Rodenbach, Erlensee und Langenselbold, die den Besuch von Fachärzten, Geschäften und Sporteinrichtungen, wie Schwimmbädern, auch für uns in Rodenbach mit öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver und erreichbarer macht. Um den Oberrodenbacher Mobilitätsanforderungen von Jung und Alt gerecht zu werden, werden wir uns für einen Shuttlebus zwischen den Ortsteilen stark machen.

Wir fordern den zügigen Ausbau des Rodenbacher Rad- und Fußverkehrs unter Berücksichtigung eines Verkehrssicherungskonzepts. Auch hier gibt es noch viel zu tun.

Wir finden außerdem, unser Rodenbach muss noch viel grüner werden. So möchten wir, dass Anreize geschaffen werden, unnötige Versiegelungen wie Schottergärten rückzubauen, dass Hausbesitzer beraten werden, wie ein pflegeleichter, aber dennoch bienen- und insektenfreundlicher, Garten ohne Schotter aussehen kann. Generell soll viel mehr für das Klima Rodenbachs getan werden durch Pflanzen von Bäumen und Begrünen der Dächer und Fassaden öffentlicher Gebäude beispielsweise.

Die durch Neubaugebiete entstandenen Eingriffe in die Natur sollten direkt in Rodenbach ausgeglichen werden und nicht woanders.

Beim Ausbau des Gewerbegebietes Nord am Rande unserer Auenlandschaft soll darauf geachtet werden, dass dort nur ökologisch ausgerichtete, ressourceneffiziente und möglichst mittelständische und familiäre Unternehmen angesiedelt werden. Wir wünschen uns zudem eine gezielte Förderung der Wirtschaft vor Ort. Generell muss die Inanspruchnahme von Flächen hierfür möglichst geringgehalten und die Sorgen und Kritik von Bürgerinnen und Bürgern in dieser Hinsicht ernstgenommen werden.

Im sozialen Bereich wünschen wir uns zum einen eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen, indem ein Jugendbeirat gegründet wird. Zum anderen sehen wir Zuwanderung als Chance und halten es für eine wichtige Investition in die Zukunft, eingewanderte und geflüchtete Menschen bestmöglich in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. In Rodenbach wird auch hier zu wenig getan. Daher werden wir uns für einen Integrationsbeauftragten starkmachen.

Auch wünschen wir uns eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Rodenbacher NS-Vergangenheit und eine stärkere Gedenkkultur.  Die jüngsten Ereignisse, wie zum Beispiel am 19. Februar in Hanau, haben gezeigt, wie wichtig es ist, verstärkt mit Orten der Erinnerung und Gesprächen mit kommenden Generationen zu sprechen.

Eine intelligente Lösung für die Lebensmittelversorgung nicht nur in Oberrodenbach, etwa mit einem digitalen Selbstbedienungsladen inklusive Unverpackt-Angeboten, die Förderung von generationenübergreifendem Zusammenleben,  Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für junge Familien, eine Infrastruktur für ein zeitgemäß schnelles Internet, die Stärkung des Ehrenamts und die Verbesserung der verheerenden Ärztestruktur in unserer Gemeinde – all das liegt uns am Herzen.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir Grünen sind der Meinung, Rodenbach kann mehr und wollen aktiv mitgestalten, damit sich in Rodenbach etwas bewegt.

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