Christine zum Deutschlandticket: Ab Januar kostet das D-Ticket 66,80 Euro.

Deutschlandticket schon wieder teurer: Christine zur Preiserhöhung auf 66,80 Euro.

Schon wieder teurer: Beim D-Ticket werden auch für Rodenbach die Weichen falsch gestellt.

Das Deutschlandticket wird – und, ok, alles bekannt und vereinbart – erneut teurer. Es kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Gleichzeitig plant die Bundesregierung einen weiteren Tankrabatt. Für mich ist das schwer nachvollziehbar: Autofahrende sollen entlastet werden, während Menschen, die Bus und Bahn nutzen und sich klimaschonend verhalten, mehr bezahlen müssen.

Schon seit meiner Kindheit fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Einen Führerschein habe ich mit Absicht nicht. Seit rund 60 Jahren habe ich Bus und Bahn für den Schulweg, die Arbeit, meine Ehrenämter und private Fahrten genutzt. Deshalb weiß ich, wie wichtig ein zuverlässiger und bezahlbarer Nahverkehr ist.

Rodenbach hat auch viele Pendelnde

Fast ein Jahrzehnt bin ich von hier zur Arbeit nach Frankfurt gependelt, daher weiß ich: Viele Rodenbacherinnen und Rodenbacher pendeln regelmäßig zur Arbeit. Für sie bedeutet jede Preiserhöhung zusätzliche Kosten. Gerade bei knappen Haushaltskassen sind auch wenige Euro im Monat spürbar.

Das Deutschlandticket macht den Nahverkehr einfach: Es gilt bundesweit und hilft beim Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zu Familie und Freunden. Doch häufige Preissteigerungen erschweren die Planung. Wer kein Auto hat oder bewusst darauf verzichtet, braucht eine bezahlbare Alternative.

Geld für Bus und Bahn

Wir Bündnisgrüne setzen uns für bezahlbare Tickets, bessere Verbindungen und den Ausbau klimafreundlicher Busse und Bahnen ein. Umweltverbände wie der BUND und die Deutsche Umwelthilfe fordern eine verlässliche Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs.

Bund und Länder müssen langfristig dafür sorgen, dass Bus und Bahn bezahlbar bleiben. Dazu gehören auch günstige Sozialtickets und ein zuverlässiges Angebot vor Ort.

ÖPNV ist kein Luxus, sondern Teil der Grundversorgung.

Wer möchte, dass mehr Menschen Bus und Bahn nutzen, muss ihnen das auch ermöglichen. Das Deutschlandticket darf nicht zum Luxus werden. Mobilität muss bezahlbar sein.

Christine Drößler-Utecht

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